{"id":977,"date":"2013-05-31T14:07:11","date_gmt":"2013-05-31T12:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wspassau.de\/sonstiges\/100jahre\/?page_id=977"},"modified":"2013-08-27T12:10:55","modified_gmt":"2013-08-27T10:10:55","slug":"schmid-manfred","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wspassau.de\/sonstiges\/100jahre\/erinnerungen\/schmid-manfred\/","title":{"rendered":"Manfred Schmid"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wspassau.de\/sonstiges\/100jahre\/erinnerungen\/schmid-manfred\/schmid_manfred\/\" rel=\"attachment wp-att-976\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-976 alignright\" alt=\"Schmid_Manfred\" src=\"http:\/\/www.wspassau.de\/sonstiges\/100jahre\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Schmid_Manfred.jpg\" width=\"93\" height=\"127\" \/><\/a><strong>Schulischer und beruflicher Werdegang<\/strong><\/p>\n<p>Eintritt in die Wirtschaftsschule f\u00fcr Knaben in Passau im Jahre 1960.<\/p>\n<p>Bezeichnend f\u00fcr die Wirtschaftsaufbauschule, in die man in der Regel nach dem Besuch der<br \/>\n6. oder 7. Klasse Volksschule eintreten konnte, war:<\/p>\n<p>&#8211; die Vermittlung einer gediegenen Allgemeinbildung und eine<\/p>\n<p>&#8211; eine gr\u00fcndliche kaufm\u00e4nnische Fachausbildung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass diese Schule gro\u00dfen Zuspruch fand, kann man allein aus der Tatsache erkennen, dass z. B. in das Schuljahr 1960\/1961<br \/>\n221 Sch\u00fcler eintraten, die auf 4 (vier!!) Klassen aufgeteilt, den Unterricht aufnahmen.<\/p>\n<p>Nach bestandener Abschlusspr\u00fcfung erlangte man die \u201eMittlere Reife\u201c.<\/p>\n<p>Sie bef\u00e4higte damals in erster Linie zur \u00dcbernahme gehobener Stellen in Handel, Banken, Versicherungen und Industrie.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurden Abschlusssch\u00fcler der WAS zur Einstellungspr\u00fcfung f\u00fcr den gehobenen Verwaltungsdienst zugelassen und<br \/>\nder Besuch der H\u00f6heren Technischen Lehranstalt ohne Ablegung eines Vorkurses stand offen.<\/p>\n<p>So ist es nicht verwunderlich, dass viele Sch\u00fcler nach bestandener Abschlusspr\u00fcfung in Banken, Versicherungsgesellschaften,<br \/>\nkfm. Betrieben und Finanzamt, aber auch als Ingenieursanw\u00e4rter ihre berufliche Ausbildung und nicht selten Karriere starteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich begann meine Berufsausbildung mit dem Zeugnis der Mittleren Reife im August 1964 bei der Volksbank in Passau.<br \/>\nDurch das duale Ausbildungssystem war der Besuch der Berufsschule Pflicht. Die Ausbildung erfolgte durch die Vermittlung aller<br \/>\nfachspezifischen Kenntnisse in den einzelnen Abteilungen durch erfahrene Kollegen\/innen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurden weiter- und fortbildende Kurse und Seminare in genossenschaftlichen Bildungseinrichtungen angeboten.<\/p>\n<p>Sehr bald merkte ich, dass ich eine gute Berufswahl getroffen und einen ausgezeichneten Arbeitgeber gefunden hatte, der mir eine<br \/>\nsehr gute berufliche Zukunftsperspektive bot.<\/p>\n<p>Unterstrichen wurde dies durch das Angebot der Gesch\u00e4ftsleitung zum Besuch der Akademie der Volksbanken in Montabaur im<br \/>\nJahre 1978\/1979. Der erfolgreiche Abschluss war nach dem Bundesaufsichtsamt f\u00fcr das Kreditwesen die Voraussetzung f\u00fcr die<br \/>\nZulassung als Vorstandsmitglied und zur F\u00fchrung einer Kreditgenossenschaft.<\/p>\n<p>Schon im Jahre 1979 wurde mir die Leitung der Hauptgesch\u00e4ftsstelle in Freyung \u00fcbertragen. Verbunden war dies mit dem Umzug<br \/>\nmeiner Familie von Passau nach Freyung.<\/p>\n<p>Es dauerte nicht lange, da wurde mir Prokura erteilt und im Jahre 1992 kehrte ich wieder mit meiner Familie \u2013 bereits als<br \/>\nVorstandsmitglied \u2013 in die Hauptstelle in Passau zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Jahre 2004 wurde ich dann vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden bestellt.<\/p>\n<p>Die Bank, die in der Zwischenzeit als \u201eVR-Bank Passau eG\u201c firmiert, besch\u00e4ftigte zu dieser Zeit 244 Mitarbeiter und hatte ein<br \/>\nBilanzvolumen von 630 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Die VR-Bank Passau war und ist nach wie vor ein bedeutendes Kreditinstitut in der Region, ein wichtiger Arbeitgeber und ein<br \/>\nnicht uninteressanter Anbieter von Ausbildungspl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich anmerken, dass dies nur auf Grund einer soliden Schulausbildung m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt m\u00f6chte ich lassen, dass wir als Sch\u00fcler ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis zu unseren Lehrkr\u00e4ften hatten.<br \/>\nWir begegneten ihnen mit gro\u00dfem Respekt, was nicht zuletzt auch dadurch zum Ausdruck kam, dass sie von uns mit<br \/>\nHerr bzw. Frau Professor angesprochen wurden. Und bemerkenswert und erw\u00e4hnenswert ist auch, dass unsere damaligen<br \/>\nKlassenlehrer Herr Studienrat Wittkowsky und Frau Erna Anetzberger regelm\u00e4\u00dfig bei unseren Klassentreffen mit anwesend sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulischer und beruflicher Werdegang Eintritt in die Wirtschaftsschule f\u00fcr Knaben in Passau im Jahre 1960. Bezeichnend f\u00fcr die Wirtschaftsaufbauschule, in die man in der Regel nach dem Besuch der 6. oder 7. 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