Habt ihr  Interesse an Games oder wollt ihr vielleicht sogar etwas Größeres aus eurem Hobby machen? Der E-Sport spielt eine immer größere Rolle in der heutigen Zeit und immer mehr junge Leute setzen sich als Ziel, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Aber was steckt wirklich hinter dieser Art von Beruf?

Jeder Schüler kennt dieses eine Problem: Die Schule nervt, man findet keine Motivation für den zukünftigen Job zu lernen. Und da kommt der Gedanke auf: „Wieso kann ich nicht mit meinem Hobby Geld verdienen – mit Gaming.“ Und immer mehr Menschen erfüllen sich diesen Traum und machen das was ihnen Spaß macht zum Beruf – mit E-Sport.

Aber was ist der E-Sport eigentlich? Kann wirklich jeder Hobby-Gamer in diesen Beruf einsteigen? Und was sind die Schwierigkeiten und Vorteile dieses verrückten Berufes?

Unter E-Sport versteht man den „elektrischen Sport“ oder auch „Computer-Sport“ genannt und er besteht meistens aus Mehrspieler-Modus oder „Teamfights“, was soviel bedeutet wie dass man in einem Team mit anderen Gamern spielt. In der heutigen Zeit ist es nicht einmal ungewöhnlich, dass Gamen ein Job ist. Man hat als berühmter E-Sportler nicht nur viele Fans und erlangt Aufsehen, sondern diese Leute finanzieren mit ihrem Hobby auch ihr Leben. Diesen verrückten „Sport“ gibt es in allen möglichen Spielen und man verdient sein Geld indem man gewinnt. Klingt doch gar nicht so schwer, oder?

Aber die Wahrheit hinter diesem Beruf ist verzwickter als gedacht. Um in diesem Bereich erfolgreich zu sein, braucht man neben dem Interesse an Games und dem Können auch geistige sowie verschiedene motorische Fähigkeiten. Unter motorischen Fähigkeiten versteht man Hand-Augen-Koordination sowie die nötige Reaktionsgeschwindigkeit.

Auch die richtige Ausrüstung ist sehr wichtig. Bestenfalls benutzt man eine leistungsstarke Konsole oder einen leistungsstarken Computer, damit das Spiel möglichst flüssig läuft und es keine Störungen gibt. Bei diesem Beruf spielen aber auch die Belastung und der Stress eine große Rolle, denn es ist nicht immer leicht vor so vielen Fans oder Zuschauern die Ruhe zu bewahren oder man steht unter großem Druck wegen einem bevorstehenden Match. Eines der derzeitig wieder führenden Spiele ist „League of Legends“, welches vor kurzem erst sein 10-jähriges Jubiläum hatte und auf der TOP 1 der derzeitigen PC-Games steht – mit 100 Millionen monatlich aktiven Spielern.

Doch wer ist der beste derzeitige League-Spieler? Er ist Mitglied einer der führenden E-Sport Gruppen namens SKT T1 oder auch SK Telecom T1, in der er seit 2013 tätig ist. Der südkoreanische Lee Sang-hyeok oder meistens auch „Faker“ genannte Weltmeister hat im Laufe seiner Karriere schon dreimal die Weltmeisterschaften und über eine Million US-Dollar Preisgeld gewonnen.

E-Sport hat sich in den letzten Jahren immens verändert mit seiner großen Gemeinschaft und durch die immer beliebter werdende Live-Streams, Weltmeisterschaften und großen Events bleibt es immer spannend. Interessant zu sehen, wie sich das Gaming in weiterer Zukunft noch entwickeln wird.

Und ihr, seid ihr auch dabei?

Hannah Plank, 8 B

Wir, das sind Hannah und Lena aus der 8 B, haben unseren neuen stellvertretenden Schulleiter, Herrn Schmid, zum Interview gebeten.

Herr Schmid nahm sich über eine Stunde für uns Zeit. Wir haben hier das Wichtigste für euch zusammen gefasst.

Fakten über Herrn Schmid:

Herr Schmid heißt mit Vornamen Matthias. Er ist 38 Jahre alt und hat einen Sohn im Alter von 2 Jahren. Er ist seit 3 Jahren verheiratet.

Er beschreibt sich selber als aufgeschlossen, freundlich lebenslustig, gut gelaunt, positiv und interessiert.

Er unterrichtet Wirtschaft, Recht, Sozialkunde und Geographie.

Seine Schwäche:

Er würde am Morgen gerne noch eine Stunde länger liegen bleiben.

Sein Beruf:

Lehrer wurde Herr Schmid, weil er gerne mit jungen Menschen arbeitet. Seine Lieblingsfächer in der Schule waren Wirtschaft, Recht und Sozialkunde. Herr Schmid beschreibt sich selbst als guten Schüler.

Er ist an unserer Schule, weil er hierher versetzt wurde. Er sagt, dass er von den Kollegen sehr gut aufgenommen wurde und sowohl ein sehr gutes Verhältnis zu den Lehrern als auch zu den Schülern hat.

Herr Schmid ist an zwei Schulen gleichzeitig tätig: an der Wirtschaftsschule und an der Kaufmännischen Berufsschule. Er hat Wirtschaftspädagogik in Bamberg studiert. Er unterrichtet insgesamt 4 Klassen: eine an der WSP und drei an der Berufsschule, Wöchentlich ist er ca. 40 bis 50 Stunden an der Schule.

Sein Motto:

Mann sollte die Welt immer ein bisschen besser verlassen als man sie vorgefunden hat.

Unser Fazit:

Obwohl Herr Schmid erst seit etwas mehr als drei Monaten bei uns an der Schule ist, hat er bereits so manche schwierige Situation meistern müssen. Wir freuen uns, dass wir so einen jungen, kompetenten und sympathischen Schulleiter haben.