Abschlussfeier

Auf unserem Pausenhof konnten wir am letzten Schultag 110 Abschlusschüler in einem würdigen Rahmen in die Zukunft entlassen. Wir sind stolz auf unseren Corona-Jahrgang, der mit guten Leistungen in den Prüfungen überzeugte. Alles Gute für euren weiteren Lebensweg und wir freuen uns auf einen Besuch beim Weihnachtsbasar, Tag der offenen Tür oder einfach mal so.

Bereit, die Zukunft mitzugestalten (PNP-Artikel vom 25.07.2020)

Sie haben ihre Mittlere Reife in der Tasche! 110 Absolventen der Staatlichen Wirtschaftsschule Passau haben gestern auf zwei Feiern auf dem Schulhof ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Der Preis der Stadt ging an die Schulbesten, an Johannes Unrecht und Paveena Khumkrai.

Als Fach-Beste der zehnten Jahrgangsstufe ehrte Schulleiter Robert Lindner Johannes Unrecht für seine herausragenden Leistungen in Mathematik und BSK (Betriebliche Steuerung und Kontrolle), Elina Gigul als Ass in Deutsch und Selina Erber als Beste des Übungsunternehmens. Aus den elften Klassen nahmen Paveena Khumkrai für ihr großartiges Ergebnis im Fach Englisch und Denisa Marcu Auszeichnungen entgegen, die für ihr außergewöhnliches soziales Engagement als Schülersprecherin den Sozialpreis der Schule erhielt.

Mit dem Sozialpreis zeichnete Schulleiter Robert Lindner (Mitte) auf der Abschlussfeier der elften Klassen Schülersprecherin Denisa Marcu (2.v.l.) aus. Er würdigte Paveena Khumkrai (4.v.l.) als Beste im Fach Englisch. Glückwünsche kamen von Bürgermeister Andreas Rother (l.), stv. Schulleiter Matthias Schmid und stv. Landrätin Roswitha Toso.
Mit dem Sozialpreis zeichnete Schulleiter Robert Lindner (Mitte) auf der Abschlussfeier der elften Klassen Schülersprecherin Denisa Marcu (2.v.l.) aus. Er würdigte Paveena Khumkrai (4.v.l.) als Beste im Fach Englisch. Glückwünsche kamen von Bürgermeister Andreas Rother (l.), stv. Schulleiter Matthias Schmid und stv. Landrätin Roswitha Toso.

„Es handelt sich heuer um eine völlig andere Abschlussfeier“, sagte Schulchef Lindner, der zuerst die Entlassschüler der zehnten Klassen der vierstufigen Wirtschaftsschule und auf der zweiten Veranstaltung die elften Klassen verabschiedete. Die Abschlussprüfungen seien trotz der widrigen, coronabedingten Umstände „gut gelungen“. Er hoffte, dass die Abschlussschüler dennoch auch „tolle Erinnerungen“ mitnähmen, zum Beispiel an Skilager, Wandertage und Weihnachtsbasar. Sie könnten sich mit ihrem Abschluss noch weiter entwickeln, in der Ausbildung, an der Fachoberschule oder in einem der Pflegeberufe, deren Bedeutung die Corona-Krise gezeigt habe. Er riet, Neues zu wagen, um eine Zukunft mitgestalten zu können, in der sie sich wohlfühlen.

OB Jürgen Dupper gratulierte und empfahl, das Abschlusszeugnis in den Tresor zu legen. Es sei mehr Wert als jedes Sparbuch und verzinse sich ein ganzes Leben lang. Er würdigte aber auch das Durchhaltevermögen der Eltern, die ihre Kinder mit Empathie begleiteten und hob den Einsatz der Lehrer hervor, die heuer unter besonderen Umständen unterrichten mussten.

Landrat Raimund Kneidinger wünschte gute Entscheidungen und das nötige Quäntchen Glück. Sie dürften auch Fehler machen, sollten aber daraus lernen. Auch er gab ihnen die besten Wünsche für den beruflichen und privaten Weg mit. Bei den jungen Menschen handle es sich um die erste Generation, die erlebte, was Digitalisierung bedeutet. Aus dem Corona-Lockdown habe man aber gelernt, dass etwas fehle, wenn man nicht mehr zusammenkommen könne, das Zwischenmenschliche.

Bürgermeister Andreas Rother, der die Stadt auf der zweiten Feier vertrat, beglückwünschte die Absolvia ebenfalls, die an der Schule Fachwissen erwarb und selbständig zu denken lernte. Dies sei auch in Zeiten des Internets notwendig, um die vielen Informationen einordnen zu können. Die Gesellschaft brauche Menschen wie sie, nicht nur als Arbeitskräfte, auch als mündige Bürger, die helfen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu bewahren und weiter zu entwickeln, die nicht mit einfachen Antworten zufrieden sind, sondern hinterfragen. Er hoffte für Passau, Bayern und die Weltgemeinschaft, dass sie selbstbewusste, durchsetzungsstarke junge Erwachsene werden mit dem Mut, auch gegen den Strom zu schwimmen.

Stellvertretende Landrätin Roswitha Toso zollte den jungen Menschen ebenfalls Respekt, dass sie trotz Corona durchhielten und Großartiges leisteten. Sie regte an, das erlernte Wissen aktiv einzusetzen, Talente zu entdecken und sich positiv in die Gesellschaft einzubringen um die Welt zu verbessern.

Herausragende Leistungen: Schulleiter Robert Lindner (von links) zeichnete Selina Erber, Elina Gigul und Johannes Unrecht als Fach- bzw. Schulbeste der staatlichen Wirtschaftsschule aus. Landrat Raimund Kneidinger und Oberbürgermeister Jürgen Dupper gratulierten den erfolgreichen Absolventen. −Fotos: Wildfeuer

Theresia Wildfeuer (pnp.de – plus.pnp.de)