Referenzschule für Medienbildung

Zur Stärkung der Medienkompetenz an den Schulen aller Schularten in Bayern hat das Staatsministerium im Schuljahr 2010/2011 ein Projekt zur Etablierung von „Referenzschulen für Medienbildung“ gestartet.
Ziel ist die schulinterne Einführung eines Medienentwicklungsplanes, der an sogenannten „Referenzschulen“ in Teams erarbeitet wird. Dabei entsteht ein fächerübergreifender Medien- und Methodenlehrplan, in dem die bisherige pädagogische Arbeit mit Medien systematisiert wird. Darüber hinaus wird ein schulinternes Fortbildungskonzept und ein technischer Ausstattungsplan erarbeitet.
Die WS Passau ist seit Schuljahresbeginn 2011/2012 eine dieser Referenzschulen, die hier als Vorreiter mit der Entwicklung eines Medienkompetenzplans beginnen. Ein Team von engagierten Lehrer aus allen Fachbereichen arbeitet daher eng mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und den Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräften (MiB) zusammen, um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden.


Das Projektteam:


Die Fortführung dieses Projektes schlägt sich jetzt in der bayernweiten Digitalisierungsoffensive MasterPlan II Digitalpakt nieder. Die Erkenntnisse aus unserem Projekt fließen in das neu zu erstellen Medienkonzept nieder. Um die Fördermittel aus dem Bundestopf zu erhalten bedarf es eines Mediencurriculum, einer Ausstatungsplanung und eines Fortbildungsplanes für Lehrer.

Die Schülerschaft sollte im Unterricht in Medienkompetenzen geschult werden:

  • Basiskompetenzen
  • Suchen und Verarbeiten
  • Kommunizieren und Kooperieren
  • Produzieren und Präsentieren
  • Analysieren und Reflektieren

Die Lehrpläne wurden dahingehend überarbeitet und die Inhalte des Unterrichtes wurde angepasst.