Schule ohne Rassisums

In Deutschland leben viele Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zusammen. Daher gilt es gemeinsame Normen zu finden, um das tägliche Zusammenleben verträglich zu gestalten.

Auch an Schulen soll durch Integration von ethnischen und religiösen Minderheiten das tägliche Lern- und Lebensklima verbessert werden.

Rund 1.000 Schulen mit mehr als 750.000 Schülerinnen und Schülern lernen auf diese Weise für ein demokratisches Miteinander einzustehen.

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Dies wird auch dadurch verdeutlicht, dass die Kultusministerkonferenz der Länder im Jahr 2009 einen Beschluss zur Demokratieerziehung verabschiedete, in dem sie mehr „Verantwortungsübernahme von Kindern und Jugendlichen für ihr Lebensumfeld“ fordert.

Unsere SchülerInnen engagieren sich in vielfältiger Weise – sei es durch Ausstellungen in der Aula oder anlässlich verschiedener Sondertermine, wie z. B. Tag der offenen Tür.

Ein jährliches Highlight ist der Besuch der Gedenkveranstaltung der Opfer des NS-Regimes am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus hier in Passau. Dabei beteiligen sich unsere SchülerInnen mit verschiedenen Aktivitäten, wie dem Vortragen von Gedichten oder Kranzniederlegungen.

Mit all diesen Maßnahmen leisten Schule sowie die SchülerInnen einen wertvollen Beitrag zur Integration von Minderheiten und zur Zurückweisung extremistischen Gedankenguts. Denn, wie sagte der Präsident der Kultusministerkonferenz:

 „Demokratie ist nicht selbstverständlich, sie ist stets aufs Neue Gefahren ausgesetzt.“

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