Artenvielfalt

Eine Ethikgruppe der WS beschäftigte sich im Frühjahr mit dem Thema „Artenvielfalt“. Im Unterricht wurde hierzu über aussterbende Arten recherchiert, sich intensiv mit dem Volksbegehren auseinandergesetzt

und erkannt, wie wichtig jede einzelne Art für uns Menschen, aber auch für die Tierwelt ist. Beispielsweise gibt es ohne Bienen keine Bestäubung der Pflanzenwelt, was dazu führen würde, dass innerhalb weniger Jahre keine Lebensmittel mehr „produziert“ werden könnten und die Menschheit aussterben könnte.

Nach dieser theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema ging es an die praktische Umsetzung. „Wir pflanzen eine Blütenwiese für Bienen.“ Der Standort wurde auf dem Schulgelände gesucht, die Erlaubnis der Bepflanzung eingeholt, Arbeitsmittel organisiert und vieles andere mehr. An einem schönen Frühlingstag schritten die Schüler zur Tat und pflanzten die Samen.

Immer wieder wurde die Geduld der Schüler auf eine harte Probe gestellt, weil es doch etwas länger dauert bis Pflanzen wachsen und sich dieser Prozess auch durch schnelleres Internet, gutes Zureden oder andere Maßnahmen nicht beschleunigen lässt. – Außer durch Düngung… und auch hier erkannten die Schüler, dass es vielleicht im Sinne der Gewinnmaximierung sinnvoll sein kann zu düngen, aber es nicht natürlich ist das Wachstum zu beschleunigen.

Mittlerweile blüht die Wiese, zwar noch nicht im erhofften Umfang – aber sie blüht und bietet den Insekten jetzt eine Abwechslung auf der – doch eher versiegelten – Neuburger Straße.