Exkursion in die Gedenkstätte Mauthausen

Blauer Himmel, Sonnenschein: Das ist das perfekte Wetter für einen Schulausflug. Und doch könnte der Kontrast nicht größer sein zu dem, was die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen jetzt bei ihrer Exkursion nach Mauthausen erfahren haben:

Denn hinter den Mauern des ehemaligen Konzentrationslagers spielten sich unvorstellbare Grausamkeiten ab. Bei einem geführten Rundgang wurde dies den Schülern und den begleitenden Lehrkräften Astrid von Helmersen, Kerstin Wittmann, Veronika Mayer und Daniel Wollinger eindringlich vor Augen geführt.

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Über 90.000 Menschen wurden in Mauthausen getötet, vorwiegend aufgrund der unmenschlichen Arbeitsbedingungen im Steinbruch und aufgrund der unvorstellbaren Lebensbedingungen im Lager. Hunger, Willkür und Gewalt prägten das Leben der Inhaftierten. Und wer krank oder für die SS unnütz war, lebte ohnehin in ständiger Todesgefahr. Am Ende erlitten viele dasselbe Schicksal: Die Leichen der geschundenen Häftlinge wurden in den Verbrennungsöfen zu Asche. Und der Rauch aus den Schornsteinen wehte oft bis in den Ort Mauthausen hinein und brachte den Geruch nach verbranntem Menschenfleisch mit.

So etwas können wir uns heute zum Glück kaum mehr vorstellen. Aber die Erinnerung an diese dunkle Zeit müssen wir immer aufrecht halten – damit wir daraus lernen und sich diese Geschichte niemals wiederholt.

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Veronika Mayer

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