„die.donau.macht“

von der Monarchie zur Demokratie Teilnahme am Europa-Projekt 2020

Die betreuenden Lehrer*innen bei der Auftaktveranstaltung in Bad Urach

Schülerprojekt Don@u-online 2020 – Wirtschaftsschule Passau vertritt Bayern

Als einzige Schule aus Bayern hatte die Wirtschaftsschule Passau in den vergangenen Monaten die Möglichkeit, beim Schülerprojekt Don@au-online mitzumachen. Bei dem europäischen Projekt, das unter anderem von der Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt wird, geht es darum, dass der Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern der Donauanrainerstaaten gefördert wird. Es dient dem Abbau von Hemmschwellen und Vorurteilen zwischen den Jugendlichen in Europa.

Acht Teams aus Baden-Württemberg sowie eine Projektgruppe der Wirtschaftsschule Passau begegneten 18 Schulklassen aus den Donauanrainerstaaten in einem virtuellen Kursraum auf der online-Plattform „moodle“ und arbeiteten gemeinsam am Thema „die.donau.macht“. Dabei sollten auch kuriose, alltägliche und historische Aspekte entlang der Donau berücksichtigt werden.

Für die Wirtschaftsschule nahm ein klassenübergreifendes Schülerteam mit ihrer betreuenden Lehrerin OStRin Anja Ziegler teil und bearbeitete mit ihren Partnergruppen aus Constanta (Rumänien) und Roznava (Slowakei) das Thema. Ursprünglich hätten die Schüler ein Online-Quiz geplant. Doch während der Online-Arbeitsphase wurden die Teilnehmer von der Corona-Pandemie überrascht.

Corona war fortan das beherrschende Thema und so überlegte sich die Gruppe, welchen Beitrag man hierzu erstellen könnte. Bei der Internetrecherche entdeckten die Schüler den Corona-Song „Zusammenstehen“ von dem Interpreten SEBEL. Die neue Aufgabe war entdeckt, denn SEBEL hatte in Facebook aufgerufen, sein Lied zu interpretieren. So entschloss man sich, Bilder zum Song zu erstellen und daraus ein Video zu schneiden. „Wir sind echt stolz darauf, dass aus unserer Arbeit so etwas Besonderes entstanden ist“, erzählt Schülerin Yasmin aus der 10. Klasse. „Es war eine tolle Erfahrung“, so ihr Fazit.

Das Ergebnis des Schüerprojekts ist mittlerweile online aubrufbar und kann auf der Homepage der Wirtschaftsschule Passau angesehen und angehört werden: www.wspassau.de

Ursprünglich war geplant, dass die Ergebnisse im Rahmen eines Jugendcamps während des Donaufestes in Ulm offiziell präsentiert werden sollen. Jeweils zwei Schüler der beteiligten Schulen hätten daran teilnehmen dürfen. Nachdem das Donaufest coronabedingt abgesagt werden musste, durften nun jeweils zwei Schüler der einzelnen Teams ihre Ergebnisse in einer online-Videokonferenz präsentieren, die live auf youtube übertragen wurde. Diese Ergebnisse werden demnächst auch auf der Homepage des Don@u-Online-Projektes (www.donau-online-projekt.de) zu sehen sein. Eventuell gibt es als Ersatz im nächsten Jahr ein Treffen in Novi Sad/Serbien oder Timisoara/Rumänien, wo im Juli 2021 im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstädte eine internationale Jugendbegegnung stattfindet.


Die Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Don@uOnline-Projekt der Landeszentrale für politische Bildung fand vom 3. bis 6. Februar 2020 im Haus auf der Alb (Bad Urach) statt. Nach diesem vorbereitenden Workshop der betreuenden Lehrkräfte werden 8 Schulklassen aus Baden-Württemberg und die Wirtschaftsschule Passau als einzige Schulklasse aus Bayern mit 18 Schulklassen aus den Donauanrainerstaaten in Dreierteams in einem virtuellen Kursraum arbeiten und gemeinsam ihr eigenes Europa-Projekt entwickeln. Für die Wirtschaftsschule Passau nimmt eine Projektgruppe mit Lehrerin Anja Ziegler teil und bearbeitet mit ihren Partnerklassen aus Constanta (Rümänien) und Roznava (Slowakei) das Thema und erstellt ein gemeinsames „Produkt“. Ein wichtiger Aspekt des Projektes ist vor allem auch die online-Kommunikation unter den Jugendlichen aus den verschiedenen europäischen Ländern.

Trotz der fast EU-weiten Schulschließungen trafen Schülerinnen und Schüler aus den Donauraumländern von zu Hause aus die Europaabgeordnete Anna Deparnay-Grunenberg. Moderiert wurde der Webtalk von Nils Buntjes, dem Studienleiter des Europa-Zentrums in Baden-Württemberg.

Frau Deparnay-Grunenberg nahm sich über eine Stunde Zeit, auf die vielen Fragen der Schüler/innen zu antworten.

Nach der Onlinephase von März bis Juni, hätte eigentlich Anfang Juli im Rahmen des Internationalen Donaufestes in Ulm das Jugendcamp zum Don@uOnline-Projekt stattfinden sollen. Leider wurde es aufgrund von COVID-19 abgesagt. Hier würden sich aus jeder beteiligten Schule zwei Schüler*innen treffen, um weiter in europäischen Workshops zu arbeiten und um die Ergebnisse der Dreierteams vorzustellen. Eventuell gibt es als Ersatz im nächsten Jahr ein Treffen in Novi Sad/Serbien oder Timisoara/Rumänien, wo im Juli 2021 im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstädte eine internationale Jugendbegegnung stattfindet.

Das Produkt unserer Teamarbeit ist fertig. Hier der Link zum Video.

In einer online stattfindenden Konferenz, die live auf youtube übertragen wurde, wurde auch unser Video von Yasmin und Nathanael präsentiert.

Nachfolgend noch ein paar Impressionen von der Präsentation.