Gedenken – Mahnen – Fordern

Am 09. November 1938 wurden tausende Juden im Deutschen Reich gefoltert oder sogar ermordet. Synagogen wurden in Brand gesteckt. Mit der sogenannten „Reichskristallnacht“ wurde auch dem letzten deutlich, dass der Antisemitismus des NS-Regimes nicht vor Gewalt und Terror zurückschreckt.

Jedes Jahr wird überall in Deutschland den Opfern des 09. November 1938 und den Millionen Opfern in den Vernichtungslagern der Nazis gedacht.

Dieses Jahr gestaltete eine Schülergruppe der Wirtschaftsschule einen Teil der Gedenkstunde. Den Schülerinnen und Schülern, sowie den begleitenden Lehrkräften war es wichtig, nicht nur an das Vergangene zu erinnern, sondern auch Parallelen in der Gegenwart aufzuzeigen und daraus konkrete Forderungen abzuleiten.

Die Schüler forderten u. a. eine „Revolution der Harmonie“. Der Schülersprecher Julian Brandtner machte sich sogar künstlerisch Gedanken und zeichnete ein Bild mit dem Titel „Der Wolf im Schafspelz“. Er rief dazu auf sich selbst Gedanken zu machen und nicht unhinterfragt irgendwelchen selbsternannten „Führern“ hinterherzulaufen.

„Zukunft braucht Erinnerung“. Aber, wie unsere Schüler feststellten, Erinnerung alleine reicht nicht mehr.

Es liegt an uns allen unsere Demokratie aktiv zu verteidigen.