WS Passau

Erinnerungen

Immer Bognitscharwieder wird von den Ehemaligen betont, dass unsere Schule Wohlfühlcharakter hat, dass ein gutes Schulklima herrscht. Das Wort Schulfamilie passt hier durchaus. Man kann aber diesen Begriff auch noch anders interpretieren, wenn man weiß, dass unsere Wirtschaftsschule in manchen Familien über Generationen hinweg Akzeptanz erfährt. Ehemalige Schüler schicken ihre Kinder mit der festen Überzeugung in diese Institution, dass sie dort wichtige Grundlagen für ihr späteres Leben mitbekommen und darüber hinaus gut aufgehoben sind. In manchen Familien besuchte sogar jedes Kind unsere Schule. Paradebeispiel ist einmal die Familie Bognitschar, deren vier Kinder einen guten Abschluss bei uns schafften.

 

TurkuBei Familie Turku waren es sechs ihrer Kinder, die zum Teil hervorragende Leistungen erbrachten. Dieses Vertrauen ehrt uns, es stellt zudem ein Qualitätssiegel für jede Schule dar. Auch die Familien Ruhhammer und Simonis sollten in diesem Zusammenhang erwähnt werden.

 

Hier noch eine kleine Anekdote:

Der ehemalige Betriebsleiter einer Passau Auto-Firma hatte 1967 ein Schlüsselerlebnis mit dem berühmt-berüchtigen Lehrer Franz Scheigele, genannt „Scheix“:

„Es war in der vorletzten Klasse, als ich von der Schule die Schnauze voll hatte und endlich Geld verdienen wollte. Eines Tages erklärte ich Herrn Scheigele im Unterricht, dass ich keine Lust mehr auf Schule hätte und aufhören wolle, um Geld zu verdienen. Er übergab mir einen Brief mit dem Auftrag, diesen sofort Herrn Leebmann vom selbigen Autohaus zu überbringen. Eigentlich wollte ich ja Mechaniker werden. Der Geschäftsführer meinte jedoch, mit diesen Referenzen wirst du ein Kaufmann. … Ich wurde Kaufmann, auf Empfehlung des gefürchteten Lehrers Franz Scheigele. Seit diesem Erlebnis war für mich klar, „da Scheix hatte zwar eine harte Schale, aber einen weichen Kern.“ Ihm hatte ich einen Superstart ins Berufsleben zu verdanken.